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S C H R I F T

   
Im Alten Ägypten fanden drei verschiedene Schriften Verwendung. Die Hieroglyphen, die hieratische Schrift und die demotische Schrift.
Bei den Hieroglyphen handelt es sich um eine Bilderschrift, von der uns etwa 800 Bildzeichen bekannt sind. Bei dieser Schrift hat nicht jedes Wort ein eigenes Bild, sondern oft setzt sich ein Wort aus einem Wortzeichen und einem Lautzeichen zusammen. Die alten Ägypter konnten diese Kombination aus unterschiedlichen Zeichen fließend lesen.

Hieroglyphen

Die Zeilen wurden teilweise von links nach rechts, teilweise von rechts nach links gelesen. Den Anfang konnte man daran erkennen, dass die Zeichen in dessen Richtung "blickten".
Da das Schreiben der Hieroglyphen sehr aufwendig war, war diese Schriftform für den Alltag nicht geeignet. Als Alltagsschrift entwickelten die alten Ägypter deswegen eine vereinfachte Form, die einer Schreibschrift ähnelte. Diese Schrift wird die hieratische Schrift genannt und besteht aus einer Kombination von Laut- und Deutzeichen. Dabei wurden nur Konsonanten eines Wortes aufgeschrieben, Vokale ließ man weg.

Hieratische Schrift

Aus der hieratischen Schrift entwickelte sich im Laufe der Zeit die demotische Schrift, die eine weitere Vereinfachung darstellte und eine Art Stenographie der hieratischen Schrift war.

Demotische Schrift


Die alten Ägypter schrieben auf Kalkstein, Tonscherben, Holztafeln oder Papyrus, das aus dem Mark der gepressten, getrockneten und zusammengeklebten Papyrusstaude hergestellt wurde. Geschrieben wurde mit einem angespritztem Schilfrohr und schwarzer oder roter Tinte.



Der Stein von Rosetta

Stein von Rosetta


Während Napoleons Ägyptenfeldzug im Jahre 1799 n. Chr. wurde bei Rosetta in Unterägypten der "Stein von Rosetta" gefunden, der eine Inschrift in Hieroglyphen, sowie in demotischer und griechischer Schrift trägt. Dem Franzosen Jean Francois Champollion gelang durch einen Vergleich mit dem griechischen Text die Entzifferung der beiden ägyptischen Schriften. Diese Erkenntnis legte den Grundstein der Ägyptologie.

Jean Francois Champollion
   

 

 

 
     

 

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